Die Inselbäder auf Usedom

Gewiss, Inselbäder sind sie alle, die mondänen und auch die beschaulichen Seebäder an Usedoms Ostseeküste. Aber vielleicht als Abgrenzung zu den eleganten drei Kaiserbädern und den ruhigen vier Bernsteinbädern bezeichnet man die Usedomer Seebäder Karlshagen, Trassenheide und Zinnowitz schlicht als die Inselbäder. Sie liegen im Nordwesten der Insel und zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders familienfreundlich ausgerichtet sind. Dennoch gibt es in diesem Bereich Usedoms auch eine vielfältige Natur und interessante Museen. Und sogar die großzügige Bäderarchitektur findet sich teilweise in den Inselbädern.

Das Seebad Zinnowitz auf Usedom


Das Seebad Zinnowitz liegt im Nordwesten der Insel Usedom und ist das östlichste der drei sogenannten Inselbäder. Ähnlich wie bei den Seebädern Karlshagen und Trassenheide ist auch bei Zinnowitz das Land zwischen Ostsee und Achterwasser recht schmal – die Feriengäste können also bequem beide Gewässer besuchen.

Zinnowitz ist besonders bei Sportlern ein Begriff; denn zu DDR-Zeiten befand sich hier ein sehr modernes Leistungszentrum. Inzwischen zieht es wieder verstärkt Athleten aus ganz Deutschland in das schmucke Usedomer Seebad; denn neben der nach wie vor hervorragenden Ausstattung der Anlage ist das ausgezeichnete Seeklima sehr nützlich bei den Trainingseinheiten.

Das Seebad Zinnowitz zählt mittlerweile etwa 3.700 Einwohner – ein großes Dorf oder eine winzige Stadt, darüber lässt sich trefflich streiten. Ländlich ist auf jeden Fall die wunderbare Umgebung mit Wasser, Wäldern und Dünen. Aber der Ortskern mit den vielen bestens renovierten Villen im Stil der Bäderarchitektur atmet durchaus mondänes Flair. Dennoch sind die Bewohner realistisch geblieben: Sie bieten ein sehr großes Angebot speziell auch für Familien an.

Die Geschichte von Zinnowitz auf Usedom


Begonnen hat alles vermutlich im Jahr 1309, als eine Schenkungsurkunde die kleine Siedlung Tsys, die später in Zitz umbenannt wurde, an das Kloster Krummin übertrug. Nach dessen Säkularisierung und einigen Wirren übernahmen 1720 die Preußen die Regierung auch über diese Ortschaft. Wenig später, nämlich 1756, entstand das Domänenhaus, was in etwa einem heutigen Rathaus entspricht. Das Gebäude zählt zu den ältesten auf Usedom und ist inzwischen ein Mehrfamilienhaus.

Nach verschiedenen Verkäufen an Privatpersonen gelangte das inzwischen in 29 Parzellen aufgeteilte Land um die kleine Ortschaft herum im Jahr 1818 an Fischer und Kolonisten. Sie schwammen mit dem inzwischen erwachten Trend auf der ganzen Insel Usedom und eröffneten 1851 den Badebetrieb. Als immer mehr Feriengäste kamen, baute man 1904 eine Seebrücke aus Holz. Sie verfiel zwar nach und nach, aber die Sommerfrischler besuchten Zinnowitz dennoch weiterhin. Leider nur bis etwa 1938, weil zu diesem Zeitpunkt auch dieser Badeort von der Nähe zur Heeresversuchsanstalt in Mitleidenschaft gezogen und kurzerhand zum Sperrgebiet erklärt wurde.

Die DDR-Regierung organisierte viele Urlaubsreisen speziell in dieses Seebad auf Usedom. 1953 hatte sie nahezu alle Hoteliers kurzerhand enteignet; deren Häuser wären für ihre Absichten aber wohl ohnehin zu luxuriös gewesen. So errichtete sie das Ferienheim Roter Oktober, das sich nach der Wende zum Hotel Baltic entwickelt hat. Dies ist übrigens das größte Hotel der ganzen Insel Usedom.

Sehenswürdigkeiten im Seebad Zinnowitz auf Usedom


Die 1904 entstandene Seebrücke ist nicht die erste im Seebad Zinnowitz auf Usedom. Vielmehr hatte es bereits 1897 einen schlichten Seesteg gegeben, ohne Aufbauten und aus wohl nicht sehr stabilem Holz. Denn er überstand nur wenige Jahre. Dieser Seesteg hatte zudem den Nachteil, dass die Passagierdampfer nicht anlegen konnten – die Gäste mussten also nach wie vor auf der Ostsee in kleine Boote umsteigen, um an Land zu gelangen.

Im Jahr 1904 entstand dann die neue Seebrücke, ebenfalls aus Holz, aber mit Gebäuden für Restauration und auch für Konzerte. Allerdings baute man erst 1908 einen Steg aufs Meer hinaus, und endlich konnte die Sommerfrischler ihr Zinnowitz auf Usedom bequem erreichen.

Diese Konstruktion überdauerte sogar die beiden Weltkriege, verfiel aber während der DDR-Zeit mehr und mehr. Erst nach der politischen Wende entschlossen sich die Zinnowitzer Gemeindeväter dazu, im Zuge der allgemeinen Renovierungsarbeiten auch eine neue Seebrücke zu errichten. Auf diese Weise musste man anderen Usedomer Seebädern nicht nachstehen.

Bei der aktuellen Seebrücke im Seebad Zinnowitz handelt es sich um ein stabiles Bauwerk aus vorwiegend Stahl und Beton sowie ein wenig Holz. Auf die Aufbauten verzichtete man zwar, aber dennoch ist die Seebrücke von Zinnowitz auf Usedom ein beliebter Treffpunkt für die Urlaubsgäste.

Die Strandpromenade im Seebad Zinnowitz ist heute wie gestern eine sehr populäre Flaniermeile. Daran entlang befinden sich die meisten Villen im Stil der Bäderarchitektur, wenn auch im Ort selbst ebenfalls einige zu sehen sind. Die herrlichen Gebäude stehen denen in den Kaiserbädern auf Usedom etwa in nichts nach. Heute dienen sie vorwiegend als Hotels oder beherbergen Ferienwohnungen. Als Gast dort fühlt man sich in alte Zeiten zurückversetzt – freilich mit neuzeitlichem Komfort.

Direkt an der Strandpromenade sind übrigens die meisten der Sehenswürdigkeiten von Zinnowitz angesiedelt. Wer sich nicht so richtig ins Meer traut und schon gar nicht tief hinunter, sollte die Tauchgondel besuchen. Den Zugang dazu findet man im Zentrum der Strandpromenade in der Nähe der Seebrücke. Wer sich in das von außen wie ein Pilz aussehende Gebilde begibt und in die Tiefe hinabfahren lässt, kann die Unterwasserwelt bestaunen, ohne dabei nass zu werden. Allerdings sei vermerkt, dass in Ufernähe das Meer doch sehr trüb ist und seine lebendigen Herrlichkeiten ohnehin erst weit draußen zu entdecken sind. Daher spielen die Betreiber der Usedomer Tauchgondel Filme aus der Unterwasserwelt ab – als Rundum-Panorama, versteht sich – die den Eindruck des Dabeiseins vermitteln.

Wasserspaß ganz anderer Art erleben die Besucher der Usedomer Bernsteintherme in Zinnowitz. In dem großen Areal mit angenehm temperiertem Innen- und Außenbecken kann man sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter wohlfühlen. Wem die Ostsee zu kalt ist, kann das herrliche Meerwasser in einem gesonderten Becken genießen. Als besonderen Clou, der naturgemäß ausschließlich in Seebädern möglich ist, gibt es in der Bernsteintherme von Zinnowitz eine Strand-Sauna, von der aus man sich direkt im Meer herrlich abkühlen und erfrischen kann. Sogar etwas exotische Dampfbäder sind möglich wie etwa Hamam und Rasul. Dass man sich in der Bernsteintherme im Nordwesten Usedoms auch bei Wellnessmassagen herrlich entspannen kann, versteht sich bei dem breit gefächerten Angebot fast von selbst.

Wer eher Kultur auf Usedom sucht, ist in der Zinnowitzer Konzertmuschel, einer Freilichtbühne mit 1.300 Plätzen, bestens aufgehoben. Zwar gibt es das ganze Jahr über Theatervorstellungen, aber richtig bekannt sind die Vineta-Festspiele, die in Zinnowitz seit 1997 jedes Jahr von Ende Juni bis Anfang September zur Aufführung gelangen. Vineta ist eine sagenumwobene, übermäßig reiche Stadt, in der die Menschen hartherzig und überheblich waren. Zur Strafe versank dieses Vineta eines Tages im Meer, und alle 100 Jahre tauchen die einstigen Bewohner wieder auf und betteln um milde Gaben. Diese Sage reklamieren übrigens auch andere Ortschaften für sich, so etwa Wollin auf der gleichnamigen Insel im Westen des polnischen Westpommern.

Die Vineta-Festspiele auf Usedom behandeln regelmäßig ein Thema, das sich mit dieser schön-schaurigen Geschichte befasst. Die Stücke von jeweils drei aufeinanderfolgenden Jahren bilden dabei eine inhaltliche Einheit. Die Vorführungen sind äußerst effektvoll, denn sie sind von Lasershows und Feuerwerken begleitet. Insgesamt sind die Darbietungen im Stil eines Musicals aufgezogen: Neben dem eigentlichen Schauspiel gibt es auch Gesang und Tanz.

Die neugotische Backsteinkirche von Zinnowitz aus dem Jahr 1895 ist im Sommer Schauplatz für auf ganz Usedom angesehene Konzerte. Der schlichte und dennoch erhabene Bau hat eine Holzbalkendecke. Sämtliche Gegenstände stammen aus dem späten 19. Jahrhundert.

Die Promenadenhalle in Zinnowitz ist ein Paradies für große und vor allem für kleine Kinder und sucht auf Usedom ihresgleichen. Sie beherbergt einen großen Indoor-Spielplatz mit Eisenbahn für die Kleinen, einem tollen Aussichtsturm und Hängebrücken. Zudem lassen sich Fische aus nächster Nähe bestaunen; und sogar Schildkröten zum Anfassen gibt es als Sensation für die Kids.

Historische Fotos aus Zinnowitz neben neuzeitlichen Gemälden von alten und modernen Ansichten des Usedomer Seebades: Das findet man in harmonischem Beieinander im Usedomer Kunsthaus Villa Meyer. Das Künstlerehepaar hat auf diese Weise ein spannendes Ensemble geschaffen, das jeden Freund der bildenden Kunst begeistern wird.

Etwas bodenständiger, aber ebenfalls ganz dem Usedomer Seebad verschrieben, präsentiert sich das Heimatmuseum von Zinnowitz. Es erläutert anschaulich die Entwicklung vom unbedeutenden Fischerdorf zum angesehenen Ostseebad.

Auch der Rosenhof von Zinnowitz ist mehr als sehenswert. Auf einem mehr als 10.000 Quadratmeter großen Areal wachsen und blühen die unterschiedlichsten Rosensorten. Zudem ist der Garten nach historischen Vorbildern angelegt und fasziniert mit seiner wunderschönen Gesamtgestaltung. Im September strahlt zudem ein buntes Meer von Dahlien.

Das Seebad Karlshagen auf Usedom


Das Seebad Karlshagen liegt eingebettet in den schönen Dünenwald im Nordwesten von Usedom, und zwar an einer sehr schmalen Stelle zwischen Achterwasser und Ostsee. Beide Gewässer kommen demzufolge den Besuchern zugute.

Die Geschichte des Seebades mit inzwischen gut 3.200 Einwohnern weist auch dunkle Punkte auf. Dabei waren die Anfänge sehr vielversprechend. Im Jahr 1829 entstand eine Kolonie mit insgesamt 27 Häusern, in denen Fischer lebten. Bis 1865 hatte sich der kleine Ort auf 307 Einwohner vergrößert. Die Lebensgrundlage bildete immer noch das Meer mit seinem Fischreichtum. Um 1880 jedoch strandete ein Berliner Architekt mit seinem Segelboot an dieser Stelle der Usedomer Ostseeküste und war so begeistert von dem schönen Sand, dass er den Einwohnern empfahl, dort ein Bad zu errichten. Er selbst kaufte wenig später ein Stück Land und baute darauf die damals sogenannte Strandhalle mit Unterkunftsmöglichkeiten für Urlauber. Danach ging es schnell aufwärts mit den Urlauberzahlen, zumal im Jahr 1885 auch eine Seebrücke entstand – damals wie heute ein Publikumsmagnet.

Die unschöne Zeit begann für Karlshagen auf Usedom ab 1939. Denn damals erklärte die Regierung die gesamte Umgebung zum Sperrgebiet, weil sie zu nahe an der berühmt-berüchtigten Heeresversuchsanstalt Peenemünde lag. Zeitgleich errichtete sie in Trassenmoor eine Außenstelle des KZ Ravensbrück, in dem zahllose Häftlinge lebten oder genauer gesagt: vegetierten und zur Zwangsarbeit speziell in der Rüstungsindustrie für die Peenemünder Fabrikationsanlagen gezwungen waren. Die Usedomer in Karlshagen hatten sich zwar nicht dagegen zur Wehr setzen können, errichteten später aber immerhin eine Mahn- und Gedenkstätte für die damaligen Opfer.

Auch zu Zeiten der DDR waren Karlshagen und seine nördliche Umgebung Sperrgebiet.

Erst nach der Wende konnte der Tourismus wieder aufleben. Die Einwohner haben mit viel Liebe ihre teilweise zerstörten Häuser wieder aufgebaut. Leider sind nicht viele im ehemaligen Stil erhalten, aber insgesamt vermittelt das Usedomer Ostseebad Karlshagen – es darf sich seit 2001 offiziell so nennen – einen frischen und modernen Eindruck.

Sehenswertes im Seebad Karlshagen auf Usedom


Bekannt und äußerst attraktiv ist der Jachthafen von Karlshagen. Er ist der größte im deutschen Teil von Usedom und verströmt einen ganz einzigartigen Charme: Ein wenig Exotik und ein wenig Romantik verbinden sich hier mit bestem Service und ganz viel Herzlichkeit der Mitarbeiter.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art finden die Besucher im Naturschutzzentrum Karlshagen auf Usedom. Es bezieht sich nicht ausschließlich auf Karlshagen, sondern beleuchtet Sinn, Zweck und Formation der einzelnen geschützten Regionen auf der Ostseeinsel. So nimmt die Usedomer Tierwelt einen großen Raum ein. Auch den sensiblen Moorlandschaften auf Usedom ist eine eigene Abteilung gewidmet; nicht zu vergessen die ökologischen Gegebenheiten in den reichlich vorhandenen Wäldern auf Usedom.

Auch Freunde der Technik kommen im Naturschutzzentrum Karlshagen auf ihre Kosten. Speziell die erneuerbaren Energien sind informativ dargestellt. So erfährt der Besucher Wissenswertes über die Aufbereitung von Regenwasser und die Funktionsweise von Solaranlagen – beides Aspekte, denen auf Usedom eine große Bedeutung zukommt.

Das Seebad Trassenheide auf Usedom


Mit weniger als 1.000 Einwohnern zählt Trassenheide zu den kleineren Seebädern auf Usedom. Dennoch, vielleicht auch gerade wegen dieser Beschaulichkeit fühlen sich viele Urlauber hier äußerst wohl. Denn es gibt keine Hektik, sondern sehr viel unberührte Natur. Die Ostsee mit ihrem gut vier Kilometer langen Strand, die herrlichen Dünen und nicht zuletzt ein schöner Kiefernwald in unmittelbarer Nähe machen den Aufenthalt im Usedomer Ostseebad Trassenheide zu einem wohltuenden Erlebnis.

Besonders für Familien sind Ferien in diesem kleinen Usedomer Ort sehr angenehm, gibt es doch überraschend viele Einrichtungen, die nicht ausschließlich die Kids zum Stauen bringen.

Die Geschichte von Trassenheide auf Usedom


Das Seebad Trassenheide zählt nicht nur zu den kleineren Bädern auf Usedom, sondern ist auch eins der jüngsten. Denn die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1786. Damals gab es ein paar Menschen, die auf den kargen Salzwiesen ihre Schafe grasen ließen. Die nicht sehr schmeichelhafte Bezeichnung dieses Fleckens als Hammelstall stammt aus dieser Zeit; denn die Hirten hatten einen Unterschlupf für ihre Tiere gebaut, um sie vor Überflutungen zu schützen.

Als ein königliches Dekret im Jahr 1823 verfügte, dass sich Fischer dort ansiedeln sollten, sahen die sich in eine – wie sie fanden – trostlose Gegend versetzt. Doch immerhin zählte Hammelstall im Jahr 1840 bereits 128 Einwohner. Aber im Gegensatz zu anderen Gegenden auf Usedom waren die Fänge später nicht sehr ertragreich; das Leben wurde immer karger. Nachdem der ungeliebte Name ihres Ortes im Jahr 1908 in Trassenheide umgewandelt war – er setzt sich zusammen aus der nahe gelegenen Försterei Trassenmoor und der angrenzenden Heidelandschaft – entschlossen sich die Fischer, Zimmer in ihren Katen für Feriengäste zur Verfügung zu stellen. Und tatsächlich kamen schon bald die ersten Sommerfrischler.

Der Zweite Weltkrieg richtete Zerstörungen in Trassenheide auf Usedom an; denn 1943 verfehlte ein Bombenangriff, der für die Heeresversuchsanstalt im nahen Peenemünde gedacht gewesen war, sein Ziel und traf stattdessen den kleinen Ort. Aber ab 1947 lebte der Fremdenverkehr wieder auf.

Sehenswertes im Seebad Trassenheide auf Usedom


Urlauber auf der gesamten Insel Usedom statten der riesigen Schmetterlingsfarm in Trassenheide einen Besuch ab, darf sie sich doch als die größte in Europa bezeichnen. Sie misst stolze 5.000 Quadratmeter, und die Freiflughalle bietet beste Bedingungen für die bunten Falter aus aller Welt. Die staunenden Besucher können die komplette Entwicklung miterleben: vom Ei zur Raupe, dann zum Kokon und schließlich das Schlüpfen der Schmetterlinge. Das findet meist gegen zehn Uhr statt. Die tropischen Bedingungen in der Halle mit ihrem dichten Pflanzenbewuchs lassen auch die Besucher an ferne Länder denken.

Wem die Flattertiere zu fragil sind, wird sich im Usedomer Dschungelzelt in Trassenheide wohlfühlen. Auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern sieht man lebende und bestens präparierte Tiere aus fünf Kontinenten. Einen breiten Raum nehmen dabei Reptilien ein, aber auch exotische Insekten sind zu sehen. Falls sich die Kids tatsächlich langweilen, können sie sich auf einem Indoor-Spielplatz austoben.

Dazu ist fast noch besser geeignet das Usedomer Kinderparadies, die Freizeit- und Erlebniswelt Usedompark, im Seebad Trassenheide. Es handelt sich um einen großzügigen Outdoor-Spielplatz, der tatsächlich keine Kinderwünsche offenlässt. Im Sandkasten lassen sich von den besonders Kreativen herrliche Gebilde formen, während der Streichelzoo ohnehin alle Herzen höher schlagen lässt. Selbstverständlich fehlen auch nicht Karussells und eine kleine Eisenbahn. Sogar eine Hüpfburg ist vorhanden. Und ganz mutige werden auf der Kartbahn einige Runden drehen. Die Eltern dürfen die Kleinen getrost professioneller Aufsicht überlassen und sich zwischenzeitlich im angeschlossenen Café erholen.

Der Friesenhof im Seebad Trassenheide auf Usedom ist ein Eldorado für kleine und große Pferdefreunde. Reitunterricht in allen Stufen gibt es ebenso wie organisierte Ausritte durch die wunderschöne Natur. Wer es gemütlicher mag, wird sich für eine beschauliche Kutschfahrt entscheiden.

Ein bisschen verrückt ist es schon, das Haus, das kopfüber dasteht: Es ist ein prinzipiell ganz normales hellblau gestrichenes Einfamilienhaus, dessen Dach aber den Boden berührt, während die Unterseite in die Höhe ragt – ein Unikum auf Usedom. Diese im wahrsten Sinn verkehrte Welt lässt sich auch von innen besichtigen und bietet mancherlei Ungewohntes. Zudem ist im Garten ein spannender Lern- und Erlebnispfad eingerichtet.